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Montag, 25. November 2013

Neues aus Hollywood (47/2013)

In der vergangenen Woche gab es kaum Neuigkeiten aus der Filmwelt, die mir in dieser Rubrik erwähnenswert erscheinen; dafür allerdings eine, die nicht direkt mit Filmen zu tun hat, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben darf: Monty Python is back! Die fünf noch lebenden Mitglieder der vollkommen zurecht kultisch verehrten britischen Komikertruppe werden am 1. Juli 2014 in London erstmals seit rund 30 Jahren wieder zusammen mit einem Bühnenprogramm auftreten (wiewohl es in der Zwischenzeit natürlich immer wieder Projekte gab, an denen einige von ihnen beteiligt waren, allen voran die OSCAR-gekrönte Komödie "Ein Fisch namens Wanda"). Tickets dafür gibt es ab heute, wobei man das "ab" vermutlich streichen kann, denn ich rechne damit, daß die Show sehr schnell ausverkauft sein wird (wenn sie es nicht bereits ist) ...
Damit zur einzigen echten Filmmeldung für heute:

  • Tim Blake Nelson ist eigentlich vor allem als Schauspieler bekannt, hat er doch beispielsweise bereits mit den Coen-Brüdern bei der sehr freien Homer-Adaption "O Brother, Where Art Thou?" zusammengearbeitet und auch in zahlreichen Kassen- und/oder Kritikererfolgen wie "Der unglaubliche Hulk", "Lincoln", "Minority Report" oder "Syriana" überzeugend agiert. Hin und wieder versucht er sich allerdings schon seit Ende der 1990er Jahre auch als Regisseur und Drehbuch-Autor. Da seine Werke in dieser Doppelfunktion stets in die Independent-Kategorie fallen, sind sie der breiten Masse trotz viel Kritikerlob eher unbekannt, am meisten Aufsehen dürfte noch die moderne "Othello"-Version "O – Vertrauen, Verführung, Verrat" mit Julia Stiles erregt haben (bei der er allerdings ausnahmsweise nicht für das Skript verantwortlich zeichnete). Fünf Jahre nach seiner letzten Regiearbeit "Gefährliches Gras" mit Edward Norton hat Nelson nun wieder einmal ein Drehbuch geschrieben und macht es sich auf dem Regiestuhl gemütlich – allerdings nicht allzu sehr, da er auch eine Rolle vor der Kamera übernimmt. In dem Drama "Anesthesia" geht es um einige New Yorker, deren Lebensläufe sich überschneiden, nachdem ein bekannter Universitätsprofessor der Stadt Opfer eines gewalttätigen Überfalls wird. Dieser Professor wird von Sam Waterston, dem langjährigen Staatsanwalt Jack McCoy in der Krimiserie "Law & Order", verkörpert werden; weitere Rollen haben Glenn Close ("Albert Nobbs"), Kristen Stewart ("Snow White and the Huntsman", "Twilight"), Gretchen Mol ("Todeszug nach Yuma"), Gloria Reuben (TV-Serie "Emergency Room") und Newcomerin Katie Chang ("Bling Ring") übernommen. Die Dreharbeiten in New York haben bereits begonnen, entsprechend sollte "Anesthesia" auf jeden Fall im Laufe des Jahres 2014 in die Kinos kommen.

  • Nachdem ich bereits letzte Woche einen Kurzfilm (von Wes Anderson) präsentiert habe, gibt es auch diese Woche wieder einen. Genauer gesagt eine Art Spin-Off oder Komplementär zu Alfonso Cuaróns meisterhaftem Weltraum-Thriller "Gravity". Im Verlauf dieses Films bekommt die havarierte Astronautin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) kurzzeitig Funkkontakt zu einer ihr unbekannten Person auf der Erde, deren Sprache sie nicht versteht. Der siebenminütige "Aningaaq" – der sich übrigens auch um den Kurzfilm-OSCAR bewirbt und von Cuaróns Bruder Jonas gedreht wurde – zeigt diese holprige Konversation von der anderen Seite und läßt uns erfahren, was der (wie sich herausstellt) Inuit-Fischer zu Dr. Ryan sagt:



Quellen:
Tagesschau.de (Monty Python)

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