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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit längerer Zeit das Cover meines neuen Buchs präsen...

Donnerstag, 29. September 2016

KINOVORSCHAU HERBST 2016 (Teil 2)

Letztes Update vom 19. November: Ich habe den diesjährigen palästinensischen OSCAR-Beitrag, die am 1. Dezember startende Tragikomödie "Ein Lied für Nour", in meine Vorschau aufgenommen.

Nachdem ich in Teil 1 meiner großen Herbstvorschau einen Überblick über die namhaftesten und/oder vielversprechendsten namhaftesten Kinostarts der Monate September und Oktober gegeben habe, ist nun die traditionell an Höhepunkten reiche Vorweihnachtszeit an der Reihe – die auch schon die ersten aussichtsreichen OSCAR-Kandidaten in die Lichtspielhäuser spült. Eine komplette Liste sämtlicher Filmstarts der nächsten Jahre gibt es bei InsideKino.

3. November:
"Willkommen bei den Hartmanns":
In der hochkarätig besetzten Komödie von Simon Verhoeven ("Männerherzen") geht es um die Hartmanns, deren Familienfrieden durch die Entscheidung von Mutter Angelika (Senta Berger) gefährdet wird, einen jungen Flüchtling im Haus aufzunehmen. Ebenfalls mit von der Partie: Elyas M'Barek, Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach, Palina Rojinski und Florian David Fitz.

"Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt":
Regisseur Ali Samadi Ahadi präsentiert das insgesamt bereits sechste Kinoabenteuer nach den Kinderbüchern von Sven Nordqvist über den schrulligen Erfinder Pettersson und seinen Kater Findus. Nachdem die ersten vier Filme zwischen 1999 und 2009 allesamt gezeichnet waren, brachte Ahadi im Jahr 2014 mit "Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft" erfolgreich (knapp 750.000 Zuschauer in Deutschland) die erste Version mit einer Mischung aus realen Schauspielern und animierten Tieren in die Kinos, deren weihnachtliche Fortsetzung nun folgt – jedoch mit neuem Hauptdarsteller, denn Ulrich Noethen wird durch den Schweizer Stefan Kurt ("Ich und Kaminski") ersetzt. Für Kontinuität sorgen aus dem Vorgänger bekannte Nebendarsteller wie Marianne Sägebrecht. Und für 2017 ist bereits der nächste Teil der Reihe vorgesehen, wiederum mit Kurt als Pettersson.

"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis":
Natalie Portman ("Black Swan") widmet sich bei ihrem Regiedebüt ihrer Verbindung zu Israel (sie wurde in Jerusalem geboren) und verfilmt den gleichnamigen autobiographischen Roman des wohl international berühmtesten israelischen Autors Amos Oz, in dem er seine Kindheit im Jerusalem der 1940er Jahre schildert – also einer wechselvollen Zeit, die den Zweiten Weltkrieg sowie die Gründung des Staates Israel umfaßt. Die Kritiken für das Drama, in dem Portman übrigens auch Amos' Mutter spielt, fielen allerdings nur mittelmäßig aus.

"Die Ökonomie der Liebe":
Eine kammerspielartige französisch-belgische Tragikomödie über ein Ehepaar (Bérénice Bejo aus "The Artist" und Cédric Kahn), das sich scheiden läßt und sich bei der Entscheidung, wie (und warum) die gemeinsame Wohnung finanziell zwischen ihnen aufgeteilt werden soll, kräftig in die Haare gerät.

"Morris aus Amerika":
In dem von den Kritikern mit viel Lob bedachten amerikanisch-deutschen Coming of Age-Film von Chad Hartigan geht es um den 13-jährigen schwarzen Morris, der mit seniem Vater (Craig Robinson, "Das ist das Ende") in Heidelberg lebt und in der Schule ein Außenseiter ist. Als seine Lehrerin (Carla Juri, "Feuchtgebiete") ihn ermuntert, im örtlichen Jugendzentrum soziale Kontakte zu suchen, verliebt er sich dort erstmals …

10. November:
Tom Cruises erster Kinoeinsatz als Roman-Actionheld "Jack Reacher" war ab Ende 2012 ein lediglich mittelmäßiger kommerzieller Erfolg – die Fortsetzung wurde letztlich nur durch ein starkes Abschneiden in Asien gesichert. Ob Cruise damit eine weitere langlebige Actionreihe á la "Mission: Impossible" starten konnte oder nach dem zweiten, von Altmeister Edward Zwick ("Blood Diamond") inszenierten Teil Schluß ist, wird sich erweisen. Diesmal gerät der frühere Militärpolizist selbst in das Visier der Behörden, denn ihm soll ein 16 Jahre zurückliegender Mord angelastet werden. Cruise ist der einzige Rückkehrer aus dem ersten Film, prominente Neuzugänge sind zwei TV-Serien-Stars: Cobie Smulders aus "How I Met Your Mother" und der "Bösewicht vom Dienst" Robert Knepper ("Prison Break").

Auch mit 80 Jahren bleibt Woody Allen ebenso fleißig wie konsequent und bringt zuverlässig jedes Jahr einen neuen Film in die Kinos (diesmal sogar ergänzt um die sechsteilige Amazon-Miniserie "Crisis in Six Scenes", die Ende 2016 veröffentlicht werden soll). Die romantische Tragikomödie "Café Society" spielt wieder einmal in der Vergangenheit – genau genommen im Hollywood der 1930er Jahre – und erzählt von einigen Menschen aus dem näheren Umfeld der "Traumfabrik". Als Schauspieler konnte Allen erstmals Jesse Eisenberg, Kristen Stewart und Steve Carell gewinnen, wobei vor allem Stewarts Leistung von den Kritikern sehr gelobt wird.

"Wir sind die Flut":
Genrekino aus deutschen Landen ist ja immer noch eine ziemliche Seltenheit, um so mehr Lob hat sich jeder Regisseur verdient, der es trotzdem wagt. So wie Sebastian Hilger, der in seinem Mysterydrama die Geschichte eines kleinen Küstenortes erzählt, bei dem vor 20 Jahren für kurze Zeit unerklärlicherweise das Meer verschwunden war – ebenso wie alle Kinder. Das Meer war wenig später wieder da, die Kinder sind noch immer weg. Zwei junge Physiker (gespielt von Max Mauff und Lana Cooper) versuchen, dem scheinbaren Naturphänomen auf den Grund zu gehen …


"Before I Wake":
Ein ebenfalls von mediokren Kritiken begleiteter Horrorfilm von Mike Flanagan ("Oculus"), in dem ein Ehepaar (Kate Bosworth, Thomas Jane) einen Jungen (Jacob Tremblay aus "Raum") adoptiert, der einfach nicht einschlafen will. Den Grund lernen sie schon bald kennen: Seine (Alp-)Träume werden Wirklichkeit …

"Boruto: Naruto The Movie"
Der elfte Kinofilm zu der weltweit beliebten Animeserie "Naruto" ist – gerade mal drei Monate nach "The Last: Naruto the Movie" – der zweite, der in Deutschland in die Kinos kommt.

17. November:
Fünf Jahre nach dem großen Finale der "Harry Potter"-Reihe kehrt die von Joanne K. Rowling erschaffene Fantasywelt zurück in die Lichtspielhäuser. Harry, Hermine und Ron wird man hier jedoch nicht wiedersehen, denn in der Verfilmung eines Hogwarts-Lehrbuches (für die Rowling erstmals selbst das Drehbuch verfaßte) geht es um den britischen Zauberer-Wissenschaftler Newt Scamander (OSCAR-Gewinner Eddie Redmayne, "Die Entdeckung der Unendlichkeit"), der in den 1920er Jahren magische Wesen erforscht. Ausgerechnet als er die USA erreicht – wo Magie verpönt ist – können einige der von ihm eingefangenen, teilweise sehr gefährlichen Zauberwesen flüchten …

"Dirty Cops – War on Everyone":
Nach seinem zwar schwarzhumorigen, aber sehr bitteren Charakterdrama "Am Sonntag bist du tot" orientiert sich der irische Filmemacher John Michael McDonagh wieder mehr an seinem gefeierten Debüt "The Guard": "Dirty Cops" ist eine actionreiche schwarze Komödie über zwei hochgradig politisch unkorrekte amerikanische Polizisten (gespielt von Alexander Skarsgård und Michael Peña), die in New Mexico eher für Chaos als für Recht und Ordnung sorgen und dann auch noch $1 Mio. Gangstergeld einsacken wollen ... Die Kritiken sind leider nicht so grandios ausgefallen wie bei McDonaghs vorherigen Filmen, für gute Unterhaltung sollten die dreckigen Cops trotzdem sorgen.

"Amerikanisches Idyll":
Für sein Regiedebüt hat sich Ex-Jedi Ewan McGregor einiges vorgenommen: Der in den späten 1960er Jahren spielende Bestseller "Amerikanisches Idyll" von Philip Roth über einen jüdischen Geschäftsmann in den USA (im Film gespielt von McGregor), dessen 17-jährige Tochter aus Protest gegen den Vietnamkrieg ein Bombenattentat ausführt, bei dem ein Mensch stirbt, ist schwere Kost – und die nur mäßig erfolgreichen bisherigen Roth-Verfilmungen ("Elegy", "Der menschliche Makel", "Portnoys Beschwerden") zeigen, daß es kein einfaches Unterfangen ist, Roth' Bücher cineastisch umzusetzen. Leider scheint McGregor mit seiner betont altmodisch inszenierten Adaption nicht viel mehr Glück zu haben, denn die Kritiken nach der Premiere in Toronto fielen nicht gerade wohlwollend aus.

"Jeder stirbt für sich allein":
Der französische Schauspieler Vincent Perez ("Die Bartholomäusnacht") bringt zwar bereits seine dritte Regiearbeit auf die Leinwand, mehr Anklang als Ewan McGregor mit seinem Debüt findet er jedoch auch nicht. Nachdem bereits seine ersten beiden Werke ("Engel weinen nicht" und "In deiner Haut") bei Kritikern und Publikum durchfielen, sieht es bei der Weltkriegsfabel "Jeder stirbt für sich allein", die 1940 in Berlin spielt, leider kaum besser aus. Dabei waren die Voraussetzungen so gut: Mit Emma Thompson und Brendan Gleeson hat Perez für das im Zentrum stehende Arbeiter-Ehepaar, das nach dem Tod des einzigen Sohnes an der Front zum Widerstand gegen das Nazi-Regime aufruft, eine glänzende Besetzung gefunden, mit Daniel Brühl, Mikael Persbrandt und Katharina Schüttler sind weitere starke Darsteller dabei. Doch scheinbar gelang es Perez mit einer übermäßig konventionellen Erzählweise nicht, seinen Film irgendwie positiv von den unzähligen anderen WW2-Erzählungen abzuheben.

"Paterson":
Obwohl Jim Jarmuschs poetische Tragikomödie im Wettbewerb von Cannes leer ausging, kann sich der Altmeister einmal mehr über sehr starke Rezensionen freuen, wobei vor allem "Star Wars"-Bösewicht Adam Driver in der Hauptrolle eines Busfahrers und Hobby-Poeten, der sich von Gesprächen seiner Fahrgäste inspirieren läßt, eine sehr überzeugende Leistung attestiert wird.

"Radio Heimat":
Eine in den 1980er Jahren spielende Ruhrpott-Jugendkomödie nach Kurzgeschichten von Frank Goosen.

"Voll verkatert":
Einst war Barry Sonnenfeld gefeierter Blockbuster-Regisseur ("Men in Black", "Get Shorty"), inzwischen ist sein Stern weit gesunken. Der kinderfreundliche, aber von der Kritik als ideen- und witzlose Kalaueransammlung verrissene Familienfilm "Voll verkatert", in dem Kevin Spacey einen unsympathischen Geschäftsmann spielt, dessen Bewußtsein auf unerklärliche Weise in dem Kater landet, den er seiner von ihm chronisch vernachlässigten Tochter zu ihrem 11. Geburtstag schenkt, wird an diesem Trend mit Sicherheit nichts ändern.

24. November:
Das läßt auf Großes Hoffen: Bei den drei Herbstfestivals in Venedig, Telluride und Toronto sorgte das intelligente, poetische und tief bewegende Science Fiction-Drama des kanadischen Filmemachers Denis Villeneuve ("Sicario") für regelrechte Begeisterungsstürme und gilt bereits als heißer OSCAR-Kandidat. Vor allem Hauptdarstellerin Amy Adams – die mit Anfang 40, also einem Alter, in dem sich viele Darstellerinnen in Hollywood Sorgen um ihre Karriere machen müssen, mit Publikums- und/oder Kritikerhits wie "The Master", "Her", "Man of Steel", "Batman v Superman", "American Hustle" und "Big Eyes" den Zenit ihrer bereits sehr erfolgreichen Laufbahn anzusteuern scheint – wird ausgiebig gelobt für ihre Darstellung einer Linguistin, die nach der Landung von Aliens auf der Erde gemeinsam mit Mathematiker Ian (Jeremy Renner) den ersten Kontakt herstellen soll.

"Deepwater Horizon":
Zugegeben, ich war skeptisch, als die ersten Pläne für Peter Bergs ("Operation: Kingdom") neuen Film bekanntwurden. Eine der größten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen des 21. Jahrhunderts in Form einer Heldengeschichte aus der Perspektive der Arbeiter auf der havarierten Ölplattform im Golf von Mexiko zu schildern erschien mir einfach so … nunja, amerikanisch! Doch wenn man den US-Kritikern glauben darf, dann ist Berg zumindest ein ziemlich mitreißender Katastrophenfilm gelungen, der zwar die Umweltaspekte – wie erwartet – nur anreißt, aber gute Kinounterhaltung mit eindrucksvollen Bildern und einem überzeugenden Hauptdarsteller Mark Wahlberg bietet. Und mehr als das kann man von einem sündteuren (das Budget betrug mehr als $150 Mio.) Hollywood-Blockbuster zu dem Thema wohl kaum erwarten.

Nachdem er sich mit der OSCAR-nominierten Tragikomödie "Philomena" (bei der der Drama-Anteil den Humor überwog) und dem gefloppten Lance Armstrong-Biopic "The Program" eher ernsten Themen widmete, wendet sich der britische Starregisseur Stephen Frears nun wieder einem leichteren Stoff zu. Die auf einer wahren Geschichte basierende Feelgood-Tragikomödie (hier mit größerem Schwerpunkt auf der Komödie) über die titelgebende stinkreiche, aber leider ausgesprochen untalentierte Möchtegern-Opernsängerin in den 1940er Jahren glänzt zwar nicht unbedingt mit Tiefgang, aber mit einer wie üblich herausragend aufspielenden Meryl Streep in der Hauptrolle, einem ebenfalls überzeugenden Hugh Grant (der ihren Ehemann verkörpert) und vielen amüsanten Dialogen.

"Bad Santa 2":
Im Jahr 2003 schuf Billy Bob Thornton mit dem mies gelaunten, verbrecherischen Kaufhaus-Weihnachtsmann Willie eine Figur, die schnell nicht nur unter Weihnachts-Hassern Kultstatus erreichte. 13 Jahre später kehrt er unter der Regie von Mark Waters ("Die Geheimnisse der Spiderwicks") endlich zurück, um dieses Mal ein Charity-Event in Chicago zu überfallen. Mit im Schlepptau hat er (widerwillig) seine Mutter (Kathy Bates) …

"Ich, Daniel Blake":
Die deutsche Vater-Tochter-Tragikomödie "Toni Erdmann" mag beim diesjährigen Filmfestival von Cannes den Rekordwert bei der traditionellen Kritikerumfrage gebrochen haben – doch die prominent besetzte Jury entschied sich dazu, den Hauptpreis dem britischen Regieveteran Ken Loach zu überreichen. Viel Kritik an dieser Entscheidung gab es trotzdem nicht, hat doch auch Loachs einfühlsam und mit lakonischem Humor erzähltes Alterswerk über die behördlichen Absurditäten im britischen Sozialsystem ebenfalls glänzende Besprechungen erhalten und das Publikum zu Standing Ovations bewegt.

1. Dezember: 
"Sully":
Nachdem seine Zugkraft beim Publikum in den letzten Jahren doch erkennbar zu schwinden schien, feiert Tom Hanks zumindest in den USA ein furioses Comeback – und während die Kritiker Clint Eastwoods Drama insgesamt verhalten loben, gilt Hanks für seine Verkörperung des Piloten Chesley "Sully" Sullenberger, der 2009 eine aufsehenerregende Notwasserung mit einem vollbesetzten Airbus auf dem Hudson River mitten in New York schaffte, bereits als ein ernstzunehmender OSCAR-Kandidat.

"Underworld 5: Blood Wars" (3D):
13 Jahre nach dem ersten "Vampire gegen Werwölfe"-Abenteuer kehrt Kate Beckinsale ein fünftes – und vielleicht letztes – Mal in ihre Paraderolle als Vampirin Selene zurück. Mit Theo James und Charles Dance gibt es auch noch zwei Rückkehrer aus dem (schwachen) direkten Vorgänger, ansonsten scheint man leider eher auf Neues zu setzen, jedenfalls wird keine der überlebenden etablierten Figuren aus den früheren Filmen in der Besetzung genannt. Ebenfalls neu ist Regisseurin Anna Foerster, die ihr Kinodebüt gibt, aber bereits viel TV-Erfahrung durch Serien wie "Outlander" und "Criminal Minds" besitzt. Zur Handlung ist nicht viel mehr bekannt, als daß es erneut um Selenes Versuche geht, den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen endlich zu beenden – bleibt zu hoffen, daß das auf einem qualitativen Niveau geschieht, das wieder an die sehr soliden ersten beiden Teile der Action-Reihe anknüpft.

"Marie Curie":
Mehr als 70 Jahre, nachdem Hollywood der polnisch-französischen Nobelpreisträgerin mit dem für sieben OSCARs nominierten Biopic "Madame Curie" ein filmisches Denkmal schuf (in dem sie sehr überzeugend von Greer Garson verkörpert wurde), widmet sich nun die französische Filmemacherin Marie Noëlle dem Leben der Wissenschaftlerin. Den Kritiken vom Filmfestival in Toronto zufolge ist auch dieser Film – eine deutsche Koproduktion – sehr gelungen, speziell der polnischen Titeldarstellerin Karolina Gruszka ("Inland Empire") wird eine glanzvolle Leistung attestiert.

"Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt":
Das bekannte Kinderbuch von Boy Lornsen über den erfinderischen Grundschüler Tobbi und den außerirdischen Roboter Robbi wurde in den 1970er Jahren bereits als Puppen-Vierteiler vom WDR verfilmt, unter der Regie des Kinder- und Jugendfilm-Experten Wolfgang Groos ("Die Vampirschwestern", "Rico, Oskar und das Herzgebreche") kommt beinahe 45 Jahre später die erste Realfilmversion in die Kinos. In den Erwachsenenrollen sind u.a. Alexandra Maria Lara, ihr Ehemann Sam Riley ("Das finstere Tal") und Jördis Triebel zu sehen.

"Die Hände meiner Mutter":
Im Abschluß seiner mit "Bergfest" und "Nordstrand" begonnen Trilogie über die Auswirkungen häuslicher Gewalt schildert Regisseur Florian Eichinger, wie das glückliche Familienleben von Markus (Andreas Döhler) mit seiner Frau (Jessica Schwarz) und den Kindern in Gefahr gerät, als er beginnt, sich an den sexuellen Mißbrauch im Kindesalter durch die eigene Mutter (Katrin Pollitt) zu erinnern.

"Ein Lied für Nour":
Nachdem der israelisch-palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad bereits mit zwei Filmen für den Auslands-OSCAR nominiert war ("Paradise Now" und "Omar"), bewirbt er sich dieses Jahr erneut für Palästina mit der inspirierenden Tragikomödie "Ein Lied für Nour". Basierend auf einer wahren Geschichte geht es um den jungen Musiker Mohammed Assaf, der unbedingt an der arabischen Version von "Deutschland sucht den Superstar" teilnehmen will. Weil er im Gazastreifen lebt, ist es allerdings so gut wie unmöglich, ein Visum für die Reise nach Ägypten zu bekommen, wo ein Vorsingen für die Sendung stattfindet. Doch Mohammed ist felsenfest entschlossen, sein Ziel zu erreichen ...

"Das Morgan Projekt":
Nein, so hatte sich Sir Ridley Scotts Sohn Luke seinen Karriereeinstand (bis dahin hatte er lediglich einen Kurzfilm gedreht) mit Sicherheit nicht vorgestellt: Der SciFi-/Mysteryfilm über eine Unternehmensberaterin (Kate Mara, TV-Serie "House of Cards"), die in einer geheimen Forschungsstation einen mysteriösen Vorfall mit tödlichen Folgen untersuchen soll, der mit dem ersten "künstlichen Menschen" (Anya Taylor-Joy aus "The Witch") zusammenhängt, der dort geschaffen wurde, ging als einer der schlechtesten breiten Kinostarts in die amerikanische Filmgeschichte ein. Inhaltlich gerechtfertigt dürfte das kaum sein, denn wenngleich die Kritiken für "Das Morgan Projekt" mäßig ausfielen, sind sie doch meilenweit von jenem Katastrophen-Niveau entfernt, den das Einspielergebnis erreichte.

8. Dezember:
In Garth Jennings' ("Per Anhalter durch die Galaxis") musikalischem Animationsfilm aus dem Hause Illumination ("Pets") präsentieren verschiedene Tiere in einem Gesangswettbewerb ihr Können – angesichts der Besetzung der Stimmen mit Hochkarätern wie Scarlett Johansson (als Stachelschwein), Matthew McConaughey (Koala), Reese Witherspoon (Schwein) und John C. Reilly (Schaf) dürfte die Originalversion besonders reizvoll ausfallen.

"Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien":
Im dritten Teil der erfolgreichen deutschen Jugendfilm-Reihe (Teil 1 kam auf etwas mehr als 900.000 Zuschauer, die Fortsetzung immerhin noch auf über 600.000) bekommen es die beiden titelgebenden Schwestern mit einem neuen Geschwisterchen und der bösen Vampirkönigin (Jana Pallaske) zu tun.

"Office Christmas Party":
Es ist fast jedes Jahr das gleiche Spiel: In der Vorweihnachtszeit bringt Hollywood eine neue Weihnachtskomödie in die Kinos, die prominent besetzt, aber trotzdem ziemlich schlecht ist. Letztes Jahr gab es mit "Die highligen drei Könige" immerhin eine nette positive Ausnahme, der diesjährige Beitrag über eine komplett aus dem Rahmen laufende Büro-Weihnachtsfeier, in der u.a. Jennifer Aniston und Jason Bateman agieren, sieht auf den ersten Blick dagegen ziemlich generisch aus.

Das schräge Zusammentreffen zweier sehr bekannter historischer Persönlichkeiten steht im Zentrum des Drehbuch-Debüts von Schauspieler Cary Elwes ("Die Braut des Prinzen"): Am 21. Dezember 1970 erschien Elvis Presley (hier gespielt von Michael Shannon) höchstpersönlich im Weißen Haus und bat um eine Unterredung mit dem amtierenden US-Präsidenten Richard Nixon (Kevin Spacey). Diese wurde ihm gewährt, woraufhin Elvis wortreich seine patriotische Einstellung und die Verachtung gegenüber Hippie-Szene und Drogenmißbrauch zum Ausdruck brachte. Folgerichtig (zumindest aus seiner Perspektive) bat er darum, zu einem Undercover-Agenten der Anti-Drogenbehörde DEA ernannt zu werden. Nixon fand das Ansinnen wohl eher merkwürdig, unter anderem wegen Elvis' freundschaftlicher Verbindung zu den Beatles (deren Drogenkonsum kein Geheimnis war); dennoch erhielt der King of Rock 'n' Roll nach dem Treffen ein Abzeichen der Behörde und war damit so eine Art "Ehren-Drogenfahnder". Ein Stoff der Marke "so etwas kann sich kein Hollywood-Autor ausdenken" also und so stellt sich nur die Frage, warum Hollywood so lange gewartet hat, um daraus eine Komödie zu machen. Nun, die Wartezeit ist vorbei und das von Independent-Filmerin Liza Johnson produzierte Resultat kann sich nicht zuletzt dank der beiden tollen Titeldarsteller über gute Kritiken freuen.

"Salt and Fire":
Während Werner Herzogs Dokumentarfilme bereits seit Jahren beste Kritiken und viele Preise abstauben (aktuell ist er mit "Lo and Behold, Reveries of the Connected World" über die Internetabhängigkeit der Menschen wieder ein OSCAR-Kandidat), kommen seine Spielfilme meistens nicht mehr so gut an. Auch dieser gewohnt langsam erzählte, meditative Öko-Thriller, in dem eine im Auftrag der Vereinten Nationen nach Südamerika reisende Wissenschaftlerin (Veronica Ferres) von Umweltschützern (deren Anführer Michael Shannon spielt) entführt und mit schlimmen Umweltverbrechen konfrontiert wird, erhielt bei seiner Premiere in Toronto eher mittelmäßige Rezensionen.

"Jacques – Entdecker der Ozeane":
Ein französisches Biopic über den berühmten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau, hier dargestellt von Lambert Wilson ("Von Menschen und Göttern"), während Audrey Tautou seine Frau Simone verkörpert.

"Schubert in Love":
Auch wenn sich die Kinoerfolge solcher Projekte in den letzten Jahren meist in engen Grenzen hielten, versucht sich immer wieder mal ein bekannter deutscher Comedian an einem eigenen Kinofilm – vermutlich immer in der Hoffnung, wider Erwarten doch den großen Vorbildern Otto Waalkes oder Michael "Bully" Herbig nacheifern zu können. Daß das dem beispielsweise aus der "heute-show" bekannten Olaf Schubert mit seinem Kinodebüt gelingt (in dem er sich selbst als einen visionären Mann mit gewissen sozialen Defiziten spielt, der auf Geheiß seines von Mario Adorf verkörperten Vaters endlich einen Stammhalter produzieren soll), darf man getrost bezweifeln, angesichts Schuberts ziemlich unkonventionellen Humors könnte aber trotzdem einer der besseren deutschen Comedian-Filme der letzten Jahre dabei herauskommen.

15. Dezember:
Der erste "Star Wars"-Film außerhalb der Hauptreihe, der zeigt, wie die Rebellen an die Pläne des Todessterns gelangten, den Luke, Han Solo und Gefährten im Finale des allerersten "Star Wars"-Films in die Luft jagten, sorgte bei Fans schon im Vorfeld für jede Menge Spannung, allerdings auch Skepsis. Einerseits klingt es nicht wirklich gut, daß Disney längere Nachdrehs angeordnet hat, die nach zwar vielfach dementierten, aber hartnäckigen Gerüchten damit zusammenhängen, daß der Film den Produzenten zu düster ausfiel, fast wie ein Kriegsfilm. Auch Berichte, wonach Regisseur Gareth Edwards ("Godzilla") in der Postproduktion quasi entmachtet und durch Tony Gilroy ("Michael Clayton") ersetzt wurde, stimmen nicht unbedingt positiv. Und daß "Rogue One" der erste "Star Wars"-Film ohne Soundtrack von John Williams wird (der mit dem Komponieren für "Episode VIII" beschäftigt ist und hier von Michael Giacchino vertreten wird), sorgt zumindest für ein wenig Wehmut. Andererseits sind die Trailer jedoch ausgesprochen überzeugend ausgefallen: Sie präsentieren mit Jyn Erso (Felicity Jones aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit") eine starke neue Heldin, die von einem sehr interessanten Ensemble (zu dem Martial Arts-Legende Donnie Yen zählt) umgeben ist, und glänzen generell mit dem richtigen Mix aus Neuem und nostalgische Gefühle hervorrufendem Altbewährten – als Highlight gibt es sogar die Rückkehr von Darth Vader ins Kino (im Original erfreulicherweise wieder von James Earl Jones gesprochen)! Meiner Meinung nach bietet das mehr Anlaß zur Vorfreude als zu Mißtrauen …

"Das unbekannte Mädchen":
Die belgischen Dardenne-Brüder sind schon seit Jahrzehnten Festival-Lieblinge, die sich im Arthouse-Bereich am wohlsten fühlen. Ihr neues Drama über eine junge Ärztin, die sich für den Tod einer Frau verantwortlich fühlt, kann aber nicht an frühere Erfolge wie "Der Junge mit dem Fahrrad" oder "Zwei Tage, eine Nacht" anknüpfen, sondern gilt vielmehr sogar als eines ihrer schwächsten Werke.

"Paula – Mein Leben soll ein Fest sein":
In dem deutschen Biopic von Christian Schwochow (TV-Film "Der Turm") spielt die Schweizerin Carla Juri ("Feuchtgebiete", nächstes Jahr auch in der "Blade Runner"-Fortsetzung zu sehen) die junge Bremer Malerin Paula Becker, die in der Künstlerkolonie Worpswede u.a. auf den Dichter Rainer Maria Rilke (Joel Basman, "Unter dem Sand") und ihren späteren Ehemann, den verwitweten Landschaftsmaler Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch, "Die Vermessung der Welt"), trifft.

"Shut In":
Nachdem der inzwischen 9-jährige Jacob Tremblay in dem OSCAR-nominierten Kammerspiel "Raum" Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte, darf man gespannt sein, ob er seine Leistung bestätigen kann. Die Chancen dürften nicht so schlecht stehen, jedenfalls hat er in dem Psycho-Thriller "Shut In" in Naomi Watts wiederum eine starke Leinwandpartnerin und auch die Story birgt Potential: Eine Kinderpsychologin (Watts) zieht sich nach dem Tod ihres Mannes vollkommen von der Gesellschaft zurück, bis sie in der Wildnis Neuenglands kurz vor Ausbruch eines schlimmen Wintersturms auf einen kleinen Jungen stößt …

22. Dezember:
"Vaiana" (3D):
Disneys neuer 3D-Animationsfilm von den beiden "Küß den Frosch"-Regisseuren entführt die Zuschauer in die hawaiianische Sagenwelt und erzählt von der jungen Prinzessin und begabten Seefahrerin Vaiana (die in der deutschen Version kurioserweise einen neuen Namen erhalten hat, im Original heißen Film und Protagonistin "Moana"), die sich mit dem Halbgott Maui (im Original gesprochen von Dwayne Johnson) auf die Suche nach einer mysteriösen Insel macht. 

"Allied – Vertraute Fremde":
Nachdem "Forrest Gump"- und "Zurück in die Zukunft"-Schöpfer Robert Zemeckis seit seinem Realfilm-Comeback mit "Flight" und "The Walk" qualitativ voll überzeugen konnte (kommerziell erwies sich letzterer leider als heftiger Flop), darf man gespannt sein, was er bei seinem ersten Kriegsfilm (mit einer starken romantischen Note) zu bieten hat. Brad Pitt spielt in "Allied" die Hauptrolle eines frankokanadischen Geheimdienstlers, der während des Zweiten Weltkrieges bei einer Mission in Casablanca auf eine schöne französische Widerstandskämpferin (Marion Cotillard) trifft und sich in sie verliebt. Das erinnert nicht nur vom (anfänglichen) Schauplatz her an Michael Curtiz' unsterblichen Kinoklassiker "Casablanca" …

"Nocturnal Animals":
Zu den großen Gewinnern der Herbstfestivals zählt das vielschichtige Arthouse-Thriller-Drama von Tom Ford ("A Single Man"), das in Venedig den Großen Preis der Jury gewann und auch sonst mit starken Kritiken bedacht wurde. Die Prämisse ist aufgrund ihrer Komplexität schwer in wenigen Worten zusammenzufassen, aber es geht um eine Kunsthändlerin (Amy Adams), die den neuen, noch nicht veröffentlichten Roman ihres Ex-Manns (Jake Gyllenhaal, "Everest") als verschleierte Drohung gegen sie interpretiert. Daraus entwickelt sich eine – wie man das vom ehemaligen Modedesigner Ford nicht anders erwartet – stilistisch überragend gestaltete Kombination aus intensivem Charakterdrama und spannendem Noir-Thriller.

"Eine schöne Bescherung":
Die schwedische Weihnachtskomödie präsentiert eine turbulente Weihnachtsfeier bei einem schwulen Paar, dessen jeweilige Familien nicht wirklich glücklich über die sexuelle Orientierung der Gastgeber sind …

25./27./29. Dezember:
"Vier gegen die Bank" (25.12.):
Zehn Jahre, nachdem das gefloppte Katastrophenfilm-Remake "Poseidon" Wolfgang Petersens Hollywood-Karriere ein vorzeitiges Ende gesetzt hat (er wurde danach zwar noch bei einigen Großprojekten gehandelt – u.a. einer früheren Version von "Batman vs. Superman" und dem später von Gavin Hood gedrehten "Ender's Game" –, aber das verlief sich alles im Sande) meldet sich der neben Roland Emmerich wohl immer noch weltweit bekannteste deutsche Regisseur zurück – mit seinem ersten deutschen Film seit "Die unendliche Geschichte" (1984)! Daß es sich bei der Komödie "Vier gegen die Bank" um das Remake eines TV-Films aus dem Jahr 1976 handelt, ist auf den ersten Blick etwas enttäuschend, aber solange das Resultat gut ausfällt, kann man das sicherlich verschmerzen. Jedenfalls hat Petersen für die Geschichte eines Rache-Bankraubs vierer Opfer eines betrügerischen Bankdirektors mit Michael "Bully" Herbig, Til Schweiger, Jan Josef Liefers, Matthias Schweighöfer und Alexandra Maria Lara ein echtes deutsches Starensemble um sich versammelt.

"Assassin's Creed" (3D, 27.12.):
Nach der durchaus geglückten "Macbeth"-Neuverfilmung hat sich das Trio Michael Fassbender, Marion Cotillard und Regisseur Justin Kurzel erneut zusammengetan, um vielleicht endlich mal die erste inhaltlich voll überzeugende Computerspiel-Verfilmung zu drehen. Fassbender spielt in der Adaption der höchst erfolgreichen Reihe den zur Todesstrafe verurteilten Callum Lynch, der herausfindet, daß sein Vorfahr Aguilar ein Meister-Assassine im Kampf gegen die Templer im Spanien des 15. Jahrhunderts war.

"Love & Friendship":
Jane Austens Bücher haben zahllose hochkarätige Adaptionen hervorgebracht, manchmal fürs Kino (z.B. "Sinn und Sinnlichkeit" und "Stolz und Vorurteil"), noch häufiger als BBC-Miniserien (z.B. "Emma" und "Mansfield Park"). Noch nicht verfilmt wurde bislang ihr Briefroman "Lady Susan", doch dieses Versäumnis beendet Regisseur und Drehbuch-Autor Whit Stillman ("The Last Days of Disco") – und das nicht irgendwie, sondern mit einer Gesellschaftskomödie im typisch scharfzüngigen, witzig-boshaften Austen-Stil, die von den Kritikern gefeiert wird (98% positive Rezensionen bei Rotten Tomatoes!) und vor allem in den USA und in Großbritannien auch vom Kinopublikum positiv aufgenommen wurde. Kate Beckinsale verkörpert die verwitwete Lady Susan, die zum Gegenstand fieser Gerüchte wird und sich deshalb auf das Anwesen ihrer Schwiegereltern zurückzieht, um in Ruhe nach einem passenden neuen Ehemann Ausschau zu halten. Und auch ihre Tochter kommt gerade ins heiratsfähige Alter …

"Einfach das Ende der Welt":
Das kanadische Filmemacher-Wunderkind Xavier Dolan (inzwischen 27 Jahre alt) mußte nach Lobeshymnen und vielen Auszeichnungen für seine Arthouse-Dramen wie "I Killed My Mother", "Laurence Anyways" oder "Mommy" dieses Jahr erstmals die Schattenseiten des Geschäfts kennenlernen: In Cannes wurde "Einfach das Ende der Welt" von vielen Kritikern mit Genuß verrissen, was Dolan sichtlich traf – immerhin bei den Festival-Juroren kam sein Werk über einen todkranken jungen Schriftsteller (Gaspard Ulliel), der nach langer Abwesenheit zu seiner streitbaren Familie (deren Mitglieder u.a. von Marion Cotillard, Vincent Cassel, Nathalie Baye und Léa Seydoux dargestellt werden) zurückkehrt, um sich von ihr zu verabschieden, besser an und gewann unter anderem den Großen Preis der Jury. Außerdem geht er für Kanada in das Rennen um den Auslands-OSCAR.


Damit sind wir am Ende dieser Vorschau angelangt, einen Überblick über die Kinostarts der Monate Januar und Februar 2017 wird es voraussichtlich im November geben.


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